Kreislaufwirtschaft von 1900 bis 2015:
Materialflüsse auf dem „Raumschiff Erde“

Kreislaufwirtschaft gewinnt immer mehr an Boden – bei politischen EntscheidungsträgerInnen, der Industrie und der Wissenschaft. Nachhaltige Ressourcennutzung innerhalb der planetarischen Grenzen ist die Devise. Wir stellen heute die Ausführungen eines Forscherteams der BOKU rund um Willi Haas vor. Dieses betrachtet die Weltwirtschaft als eingebettet in ein „Raumschiff Erde“ und stellt Materialflüsse von 1900 bis 2015 […]

Systemwandel muss gesamtgesellschaftlich sein:
Positionspapier: Wege zu einer Circular Society

Das social design lab der Hans Sauer Stiftung legt in einem Positionspapier anschaulich dar, dass eine Transformation in Richtung Kreislaufwirtschaft ein gesamtgesellschaftlicher Prozess sein muss. Wir empfehlen Lektüre und Umsetzung.


Auftaktveranstaltung Circular Futures 2018. V.l. Franz Maier (Umweltdachverbandspräsident), Julika Dittrich (Umweltdachverband), Sepp Eisenriegler (GF R.U.S.Z / Vorstand RepaNet), Ladeja Godina Košir (Circular Change Slowenia), Matthias Neitsch (GF RepaNet/VABÖ)

Französische Studie zeigt:
Circular Futures ist relevantes Netzwerk für Kreislaufwirtschaft

In einer Studie über die wichtigsten Circular Economy Netzwerke in Europa, die vor kurzem vom „Institut National de l’Économie Circulaire“ veröffentlicht wurde, wird Circular Futures – Plattform Kreislaufwirtschaft Österreich, von der auch der VABÖ Teil ist, als Best Practice angeführt.

Neu erschienener Bericht zeigt:
Der Circularity Gap der Weltwirtschaft ist zu groß

In Österreich und Europa gibt es starke politische Bemühungen, um uns hin zu einer Kreislaufwirtschaft hin zu bewegen. Der Circularity Gap Report 2020 zeigt allerdings, dass die Zirkularität der globalen Wirtschaft rückläufig ist. Was das für uns bedeutet, und was nun zu tun ist, auch angesichts der Coronakrise, haben wir uns angesehen.

Sektorübergreifend zur Dekarbonisierung:
Slowenien startet in eine konsequent zirkuläre Wirtschaft

Während wir in Österreich endlich wichtige Schritte in Richtung Kreislaufwirtschaft gehen und auch die EU mit dem Green Deal und dem neuen Circular Economy Package einen nachhaltigen Kurs einschlägt, ist ein europäisches Land auf der Überholspur: In Slowenien wird sektor- und disziplinübergreifend zusammengearbeitet, um eine konsequente Umstellung auf Kreislaufwirtschaft umzusetzen. (Quelle: SmartCitiesWorld)


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VERSCHOBEN - vorausichtl. März 2021 - Konferenz-Tipp:
Gesellschaftswandel durch Circular Society Experiments

Im März sollte an der Fachhochschule Salzburg am Standort Kuchl eine Konferenz über Wege zu einem nachhaltigen Gesellschaftswandel stattfinden, die besonders auch für kommunale Umwelt- und AbfallberaterInnen von Interesse sein könnte. Nun ist sie auf voraussichtlich März 2021 verschoben.


© Gabi Schoenemann, www.pixelio.de

Großer Erfolg in Textilbereich:
In Frankreich darf ab 2019 unverkaufte Kleidung nicht mehr vernichtet werden

Es war eine der zentralen Forderungen der gemeinnützigen, französischen Organisation Emmaüs: die Prinzipien gegen die Lebensmittelverschwendung auch auf Textilien auszuweiten. Markenfirmen dürfen unverkaufte Kleider nicht mehr wegwerfen oder vernichten, sondern müssen sie an Organisationen abgeben, so steht es im Kreislaufwirtschaftspapier der französischen Regierung. (Quelle: Novethic.fr)

VABÖ-Blatt 2|2018:
Circular Economy als gesellschaftliche Herausforderung

Kreislaufwirtschaft bedeutet weit mehr als nur Recycling. Worum es dabei wirklich geht und was das für die kommunale Umwelt- und Abfallberatung im Konkreten bedeutet, war Thema der heurigen VABÖ Tagung und ist auch Thema des neuesten VABÖ-Blattes.


© RepaNet

Umweltdachverband zur Kreislaufwirtschaft:
„Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“

Von der Kreislaufwirtschaft ist Österreich noch weit entfernt, meint Umweltdachverbandspräsident Franz Maier, denn auch wenn man beim Recycling schon gut unterwegs ist, fehlt noch das Bewusstsein für Ressourcenschonung, die längere Nutzungsdauer von Produkten, den besseren Umgang mit Bauschutt und Elektrogeräten. (Quelle: Salzburger Nachrichten/APA)