Geräte-Retter-Prämie:
Nachfolger des Reparaturbonus startet 2026
Mit der Geräte-Retter-Prämie startet ab 12. Jänner 2026 eine neue bundesweite Förderung für Reparaturen von Elektro- und Elektronikgeräten. Sie ist der offizielle Nachfolger des bisherigen Reparaturbonus, der im Jahr 2025 ausgelaufen ist, und soll das Prinzip „Reparieren statt Wegwerfen“ weiter stärken.
Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich können ab 2026 mit der Geräte-Retter-Prämie wieder Reparaturkosten sparen: Dabei können bis zu 50 % der entstandenen Kosten, maximal 130 Euro pro Gerät, gefördert werden. Alternativ werden auch Kostenvoranschläge mit bis zu 30 Euro unterstützt. Voraussetzung ist, dass die Reparatur bei einem registrierten Partnerbetrieb durchgeführt wird.
Gefördert werden zahlreiche Geräte aus dem privaten Haushalt, darunter etwa Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Staubsauger, Computer, Monitore sowie ausgewählte medizinische und pflegebezogene Geräte. Im Vergleich zum früheren Reparaturbonus wurden die förderfähigen Gerätekategorien angepasst: Smartphones, Handys, E-Bikes, Fahrräder sind nicht mehr enthalten, wohl aber Unterhaltungselektronik, Haushalts- und Bürogeräte.
Die Abwicklung erfolgt – wie bereits beim Reparaturbonus – über ein Online-Bon-System. Privatpersonen erstellen vor der Reparatur einen Bon, der beim Partnerbetrieb eingelöst wird. Die Förderung wird nach Einreichung der Rechnung ausbezahlt.
Für Reparaturbetriebe besteht bereits vor dem Start die Möglichkeit, sich als Partnerbetrieb der Geräte-Retter-Prämie zu registrieren. Damit können sie ab 2026 an der Förderaktion teilnehmen und ihren Kundinnen und Kunden weiterhin eine staatlich unterstützte Reparatur anbieten. Für Betriebe ist die Registrierung vollkommen kostenlos. Im Anschluss prüft die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) die registrierten Betriebe. Konsumentinnen und Konsumenten können die Geräte-Retter-Prämie schließlich ab 12. Jänner 2026 beantragen.
Nachhaltigkeit und Umwelt im Fokus
Laut Umweltminister Totschnig ist die Geräte-Retter-Prämie ein wichtiger Schritt zur Reduktion von Elektroschrott und zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft. Reparaturen verlängern die Lebensdauer von Geräten, schonen Ressourcen und senken CO₂-Emissionen. „Reparieren statt Wegwerfen ist vernünftig und schont die Umwelt“, betonte Totschnig in der Presseaussendung.
Die Maßnahme soll bewusstes Konsumverhalten stärken, Haushaltskosten senken und gleichzeitig die Reparaturbranche unterstützen. Besonders kleine und mittlere Betriebe profitieren durch die Einbindung in das Partnernetzwerk der Prämie.
Weitere Informationen zur Geräte-Retter-Prämie gibt’s hier:
www.geräte-retter-prämie.at

