© Mitja Kobal, Greenpeace

Kreislaufwirtschaft:
Die Milch-Mehrwegflasche kommt zurück!

Österreichs größte Molkerei Berglandmilch bringt mit der Unterstützung von Greenpeace die Mehrwegflasche für Milch zurück in die österreichischen Supermärkte und investiert dazu rund 8 Millionen Euro an zwei Standorten in Österreich. Im letzten Jahr war die Molkerei von Umweltschutzorganisationen für die Einführung der Einwegmilchflasche kritisiert worden. (Quelle: Greenpeace.at, noen.at)


© Helge Kirchberger Photography

SPAR und REWE testen Mehrwegnetze statt Knotenbeutel

Ein Dorn im Auge sind die Knotenbeutel aus leichtem Kunststoff nicht nur dem Kompost & Biogas Verband und den österreichischen Umweltschutzorganisationen, auch die Bundesregierung hat den Plastiksackerln jetzt den Kampf angesagt und angekündigt, sie ab 2020 zu verbieten. Der Handel beklagt, dass es noch zu wenige Alternativen gibt und dass die KundInnen erst für den […]


© Peter Böni, www.pixelio.de

Von KonsumentInnen gewünscht?
„Nostalgische“ Milchverpackungen aus Einwegglas sind schlecht für die Umwelt

„Erste Testverkäufe sind vielversprechend“, das sagt der Geschäftsführer der Vereinigung österreichischer Milchverarbeiter im ORF-Interview und bezieht sich damit auf Milchprodukte im Einwegglas, die seit kurzem wieder in Österreichs Supermarktregalen zu finden sind. Mit den vor 15 Jahren verschwundenen Mehrwegflaschen für Milch haben diese aber wenig zu tun. Dabei wären sogar die gängigen Tetrapacks umweltfreundlicher als […]


© Erwin Lorenzen, www.pixelio.de

Verschmutzte Meere und Küsten:
EU-Kommission sagt Einwegplastik den Kampf an

Kunststoffe machen weltweit 85 % der Meeresabfälle aus. 70 % aller Abfälle im Meer entfallen auf eine Gruppe von zehn Einwegkunststoffprodukten und verloren gegangene oder zurückgelassene Fischfanggeräte. Um die ständig wachsende Plastikabfallmenge in den Weltmeeren und die noch wenig bekannten Risiken etwa für die menschliche Gesundheit einzudämmen, schlägt die Europäische Kommission Beschränkungen für diese Produkte […]


Quelle: BMNT, Fotograf/in: UBA/Gröger

Teurer, weniger Inhalt, mehr Verpackungsmüll:
Getränkedosen in Kleinformat verschwenden noch mehr Ressourcen

Es sei ein Angriff auf das deutsche Mehrwegsystem, warnte im April die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Nun sind die Coca-Cola-Minidosen mit 0,15 Liter Füllvolumen im Handel erhältlich. Im Verhältnis zu ihrem Inhalt verbrauchen die Kleindosen mehr Ressourcen und Energie als die ohnehin umweltschädlichen größeren Getränkedosen.


© WKO

Gedanken zur Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen:
Viele Wege führen nach Rom

Die Nachhaltigkeitsagenda reduziert Treibhausgasemissionen im gesamten Lebenszyklus von Getränkeverpackungen, schließt Stoffkreisläufe und kämpft gegen asoziales Littering. Eine Stellungnahme von Thomas Fischer, WKO. Anm. der VABÖ-Redaktion: Der VABÖ hat sich in der Vergangenheit mehrfach explizit für die Förderung von Mehrweg-Getränkeverpackungen eingesetzt und dabei auch die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft kritisiert. Die Diskussion wird in den kommenden […]


© P. Storz, pixelio.de

Deutsche Start-ups und Kommunen machen es vor:
Pfandsysteme für Mehrwegkaffeebecher

Für den Kaffee zum Mitnehmen werden alleine im Deutschland fast drei Milliarden Einwegbecher jährlich verbraucht, pro Stunde landen 320.000 im Müll. Das Rohmaterial dafür wird aus 43.000 Bäumen (64.000 Tonnen Holz) gewonnen. In dem Pfand-Vorzeige-Land haben nun einige Betriebe ein Pfandsystem für Mehrwegkaffeebecher eingeführt. (Quelle: enorm & Deutsche Umwelthilfe)


Christian Pladerer, Österreichisches Ökologie-Insitut

Nachhaltigkeitsagenda der Getränkewirtschaft:
Verpflichtungen für Mehrweganteil fehlen

Die zahnlose Nachhaltigkeitsagenda der Getränkewirtschaft wurde bis 2030 verlängert und damit wieder eine Chance vertan, Abfälle zu vermeiden und unser Klima zu schützen. Im Sinne des Klima- und Umweltschutzes und zur langfristigen Unterstützung und Absicherung der regionalen Mehrwegabfüller ist eine kontinuierliche Steigerung der Mehrwegquote im Getränkesektor anzustreben, eine Stabilisierung ist bei weitem zu wenig. Eine […]