Foto: Alexandra H., pixelio.de

Unsichtbare Gefahr in unseren Badezimmern:
Mikroplastik in 550 Kosmetikartikeln nachgewiesen

Viele der Produkte, die wir jeden Tag benutzen, enthalten umweltschädliches Mikroplastik. Dabei handelt es sich um tausende teils mikroskopisch kleine Plastikkügelchen, die in etlichen Kosmetikartikeln vorhanden sind. Unwissentlich werden durch die Benutzung solcher Artikel unsere Seen, Flüsse und Meere mit Plastikmüll verunreinigt, denn durch die geringe Größe von Mikroplastik passiert es meist ungehindert die Kläranlagen. […]


Grafik: warbrobe lady

Textil-Guide:
Waste Less Clothes, Save More Money!

Der neue Guide von North London Waste Authority (NLWA) beinhaltet die wichtigsten Infos rund um die nachhaltige Nutzung von Textilien, außerdem Tipps, wie man das eigene Kleidungsstück möglichst lang verwenden und dann so umgestalten kann, dass es danach noch weiter verwendet werden kann. Außerdem sind weiterführende Informationen über die Qualität von Textilien zu finden und […]


Foto: Deutsche Umwelthilfe

Erneute Verbrauchertäuschung:
Lidl lockt mit angeblich pfandfreien Bier-Einwegflaschen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht rechtlich gegen die Täuschung von VerbraucherInnen durch den Discounter Lidl vor. In einer deutschlandweit verbreiteten Broschüre bewarb die Supermarktkette das Bier „Argus Camaro Cerveza“ in Einwegflaschen ordnungswidrig als pfandfrei. VerbraucherInnen sollten durch das ordnungswidrige Angebot in die Filialen gelockt und zum Kauf von Einwegflaschen angeregt werden


Foto: Land OÖ/Grilnberger

Oberösterreich startet Initiative:
Aufklärung und Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung

In Österreich landen jährlich ca. 157.000 t vermeidbare Lebensmittel im Restmüll, in Oberösterreich sind es aufgerechnet ca. 22.500 t pro Jahr, was 15,6 kg pro Person bedeutet. Dies entspricht ungefähr 300€ pro Haushalt, die de facto im Müll landen. Nun will der oberösterreichische Umwelt-Landesrat Rudi Anschober diese enormen Zahlen bis 2020 in Oberösterreich halbieren. (Quelle: […]


Foto: ÖÖI

UrbanFoodSpots:
Konzeption von Kühlstationen zur Lebensmittelweitergabe im urbanen Raum

UrbanFoodSpots ist ein Projekt von RepaNet’s Fördermitglied „Österreichisches Ökologie-Institut“ (ÖÖI). Damit soll ein Angebot für die lokale und private Lebensmittelweitergabe entwickelt werden, das auf den Bedürfnissen unterschiedlicher Gruppen von NutzerInnen aufbaut. UrbanFoodSpots sind öffentlich zugängliche Orte, an denen Lebensmittel gender- und diversitätssensibel weitergegeben werden können. (Quelle: ÖÖI)


Foto: Hans Braxmeier

Ruanda, Bangladesch und Bhutan - Vorbild für Österreich!?
Offensive gegen Plastiksäcke

Die ARGE Kompost & Biogas fordert ein generelles Verbot aller Kunststoffsäcke, die nicht der Norm EN 13432 entsprechen. Das wäre eine dauerhafte Lösung für die Problematik, dass diese nicht verrotten und überall dort auftauchen, wo sie nicht hingehören: im Wasser, Wald, auf Wiesen etc. In einigen Ländern wurde die Verwendung von Kunststoffsäcken bereits verboten, dazu […]


Foto: © cocoparisienne - pixabay.com

Vermehrt erwartet:
Kommunale Zuständigkeit für Abfallvermeidung

Abfallwirtschaft und Umweltverwaltungen werden zunehmend in die Verantwortung genommen, zur Vermeidung von Abfällen beizutragen. Dies spiegelt sich zunehmend sowohl in nationalen als auch regionalen und städtischen Abfallvermeidungs-programmen wieder. In Deutschland gibt es dazu ein interessantes Seminar, in Graz geht man gleich direkt in die Praxis. (Quellen: kommunalwirtschaft.eu & Stadt Graz)


Foto: ÖÖI

Lebensmittelabfallvermeidung in Betrieben:
Arbeitsgruppe stellt Good-Practice-Katalog zusammen

Das Österreichische Ökologie-Institut erarbeitet derzeit im Auftrag von ECR Austria, einer Kooperationsplattform zwischen Handels- und Hersteller-unternehmen, eine Sammlung von Good-Practice-Beispielen zur Lebensmittelabfallvermeidung in Betrieben. (Quelle: ÖII)

Grenzüberschreitende Abfallverbringung:
Interaktive Landkarte veranschaulicht Müll-Transporte in der EU

Eine interaktive Landkarte veranschaulicht die Mengen an Abfall (gefährlich und nicht-gefährlich), welche in EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern exportiert bzw. importiert werden. Man kann selbst online heraus-finden von wo nach wo welche Ströme fließen, und dabei viele überraschende Aha-Erlebnisse entdecken… (Quelle: eurostat)


Foto: © Edward Lich - pixabay.com

Öffentliche Beschaffung:
Stadt Hamburg kauft keine Kaffeekapseln mehr

Ein 150 Seiten langer Katalog, in welchem geregelt ist, was auf Kosten der Stadtverwaltung nicht mehr eingekauft werden darf, wurde nun veröffentlicht. Bis April 2016 mussten die Länder die Vergaberichtline in der EU in nationales Recht umsetzen, Hamburg gilt als Vorzeigemodell, denn Nachhaltigkeit muss auch auf öffentlicher Ebene gelebt werden. (Quelle: Stern)